"Family Governance" in Unternehmerfamilien
Professionelle Family Governance regelt das Zusammenspiel zwischen der Unternehmerfamilie und dem Familienunternehmen. Aktuell stehen Familienunternehmen unter einem besonders hohen Anpassungsdruck. Neben regulatorischen Anforderungen (u. a. CSRD/ESRS, Lieferkettengesetze) verändern künstliche Intelligenz, Cyberrisiken, geopolitische Risiken, höhere Finanzierungskosten und eine breite Nachfolgewelle im Mittelstand die Anforderungen an Führung und Kontrolle. Gerade deshalb gewinnt eine professionelle, aber praxistaugliche Governance-Struktur an Bedeutung.
Der erste Schritt ist eine Diagnose des Status quo unter Berücksichtigung der Anforderungen des Deutschen Corporate Governance Kodex. Zudem ist es ratsam, externe Expertise in Anspruch zu nehmen. Zwingend erscheint überdies eine vorausschauende und aktive Gestaltung der Unternehmensnachfolge.
Hinzu kommt eine steuerlich konsistente, fremdübliche Gewinn- und Vermögensordnung, die Kapitaleinsatz, Mitarbeit und Haftungsrisiken angemessen berücksichtigt. So verbindet Family Governance rechtliche Stabilität, steuerliche Effizienz und innerfamiliäre Fairness.
Ihr Ansprechpartner:
Stephan Dreckmann
Diplom-Kaufmann, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater
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